Geschichte 1808 wurde Gut Linschede von durchziehenden französischen Soldaten gebrandschatzt und nicht wieder aufgebaut. Das Abbruchmaterial fand beim Bau des 1846 errichteten neuen Herrenhauses Wiederverwendung. Vom alten Haus übernommen wurde auch eine Kamin- platte mit dem Allianzwappen Landsberg/Wrede aus dem Jahre 1727. Der lang gestreckte zweigeschossige Bruchsteinputzbau des neuen Hauses wurde später nach Nordwesten erweitert und 1922 mit zwei runden Ecktürmen unter Kegeldächern versehen. Im Hause wird ein so genanntes Femekreuz aufbewahrt, ein altersrissiges Doppelkreuz, das bis 1920 in einem Waldstück oberhalb des Gutshofes gestanden hat. Angeblich soll hier um 1780 das letzte Femegericht getagt haben, ursprünglich war es wahrscheinlich ein „Hagelkreuz“, das ab 1650 an den Stationen der Flurprozessionen aufgestellt wurde, um Felder, Wiesen, Äcker, Wälder und Gebäude für Mensch und Tier vor Feuer, Hagel und Donner zu beschützen.“
Antje Lange     Gut Linschede     58809 Neuenrade     Telefon 02394-1265     Fax 02394-911086     E-Mail: info@gut-linschede.de
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